Leitfaden · EU

Formulierungscheck für Sicherheitswarnungen

Warntexte auf Signal, Gefahr, mögliche Folge und Vermeidungsmaßnahme strukturiert prüfen.

Sicherheitswarnungen müssen schnell verständlich sein. Eine klare Reihenfolge hilft, Gefahr und erforderliche Handlung zu erfassen, ersetzt aber keine Gefährdungsanalyse.

Inhalt zuletzt geprüft: 2026-08-31

Das Wichtigste

  1. 01

    Gefahr eindeutig benennen statt vage auf 'Risiken' zu verweisen.

  2. 02

    Mögliche Folge verständlich und sachlich beschreiben.

  3. 03

    Konkrete Vermeidungs- oder Schutzmaßnahme nennen.

  4. 04

    Warnung an der Stelle platzieren, an der der Nutzer handeln muss.

Praktischer nächster Schritt

Prüfen Sie Ihre wichtigsten Warnungen darauf, ob Gefahr, mögliche Folge und konkrete Vermeidungsmaßnahme verständlich getrennt und vollständig vorhanden sind.

Häufiger Fehler

Alle Kästchen abzuhaken, ohne Verantwortliche, Nachweisorte und offene Unsicherheiten zu dokumentieren.

Grenzen und Prüfung

Wortlaut allein macht eine Warnung nicht ausreichend. Produktdesign, Risikoanalyse, Normen und rechtliche Anforderungen müssen separat geprüft werden.

Regulatorische Aussagen beruhen auf Primärquellen oder offiziellen Referenzen. Prüfen Sie vor einer Entscheidung immer die aktuell verlinkte Fassung und die für Ihren Fall geltende Rechtslage.

Quellen und Referenzen

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